Als der Arlberg noch mit Pferdewagen überquert wurde, stand am Fuß vor dem letzten großen Anstieg ein Häuschen mit einer Stube, zu der alle strebten vor und nach der gefährlichen Reise. So kam das Dorf zu seinem Namen. 33 Häuser zählt Stuben heute, dicht beisammen in einer Nische unter den Arlberg-Gipfeln. Die schmalen Gassen zwischen den Häusern sind Fußgängerzone, allerdings gibt es kaum etwas zu finden. Ein, zwei Gaststuben, eine Après-Ski-Nachtbar und die Post. Das Skigebiet von Stuben ist mit dem von St. Anton und St. Christoph verbunden und hat somit insgesamt 120 km Pisten. Vom Ort zuerst mit einem alter 2er-Sessel auf den Berg Albona. Am Zutritt zum Lift Decken, denn oben bläst der Wind, und die Fahrt dauert lange.
Am Albona-Gipfel ausschließlich steile rote Pisten und Routen. Nach St. Anton eine flache Querung. Zurück nach Stuben auf blauer Piste 1, ein meistens brettharter Schußweg am Felsfundament der Paßstraße. Besonders wegen der Tiefschnee-Hänge ist das Gebiet von Stuben bei Freaks aus der ganzen Region immer gerne besucht. Und seit es eine Gratis-Skibus-Verbindung nach Zürs und Lech gibt, ist Stuben der heimliche Nabel der Arlberger Skiszene.
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